Nach Schätzungen von Kaminfegern verbrennt etwa
jeder zehnte Cheminée- und Ofenbesitzer seine Abfälle
in der guten Stube. Diese Verbrennungsmethode belastet die
Luft bis zu tausendmal stärker als die Beseitigung
in einer modernen Kehrichtverbrennungsanlage. Zudem können
im Wohnraum gesundheitsgefährdende Gase enstehen
und auch das Cheminée oder der Ofen können
durch die Verbrennung von Abfall Schaden nehmen.
Das muss nicht sein! Verbrennen Sie in Ihrer Kleinholzfeuerung deshalb nur naturbelassenes, trockenes und
stückiges Holz. Geeignet sind Harthölzer
wie Buche, Birke und Eiche. Sie garantieren einen langsamen, kontinuierlichen Abbrand mit guter Glutbildung. Verwenden Sie auch
zum Anfeuern keine Abfälle, Papier oder Karton, sondern
greifen Sie auf Reisig, Zapfen oder auf eine umweltschonende
Anzündhilfe zurück.
Wussten Sie dass…
Förster und Bauern in Ihrer Region gutes
und günstiges Brennholz anbieten?
der Energieträger Holz durch einen geschlossenen
CO2-Kreislauf eine Ausweitung des Treibhauseffektes
verhindert und damit die Umwelt schont?
1 Ster trockenes, 2-jähriges Buchenholz
den Heizwert von 220 Liter Heizöl hat?
bei der Verbrennung von Holz die gleiche Menge
CO2 in die Umwelt gelangt, wie wenn das Holz ungenutzt
im Wald vermodert?
beim Verbrennen von Abfall in Kleinholzfeuerungen
Dioxine, Salzsäuren, Schwefel und krebserregende
Giftstoffe ungefiltert in die Luft austreten und sich später
wieder im Garten oder auf dem Spielplatz ablagern?
Holz ein regenerierbarer Energieträger ist und eine hohe Versorgungssicherheit im eigenen Land bietet?
in Mitteleuropa mehr Holz nachwächst,
als genutzt wird?